IFS steht für Internal Family Systems und ist ein therapeutisches und Coaching-Modell, das die menschliche Psyche als ein System innerer Anteile versteht – ähnlich wie eine Familie oder eine soziale Gruppe. Jeder dieser Anteile hat eine eigene Perspektive, Rolle und Absicht, oft geprägt durch Erfahrungen, Erinnerungen oder kulturelle Prägungen. Das Modell wurde von Dr. Richard C. Schwartz entwickelt und basiert auf der Idee, dass alle Anteile – selbst die scheinbar „schwierigen“ – positive Absichten verfolgen. Ziel ist es, durch Selbstführung und neugierige, mitfühlende innere Dialoge die Anteile kennenzulernen und sie wertzuschätzen, statt sie zu verurteilen. Das bewirkt mehr innere Ausgeglichenheit und ein Gefühl von Flow.

Teile, die sich während meiner Arbeit mit Wissenschaftler:innen gezeigt haben, sind unter anderem:

  • Ablenker

  • Hochstapler

  • Angst, die Dinge nicht genau genug darzustellen oder wiederzugeben

  • Verpflichtung gegenüber dem Fachgebiet

  • Gefühl, nicht gut genug zu sein

  • Sorge, die Informant:innen auszunutzen

  • Das akademische Selbst